165 Millionen Franken Verlust bei Swiss Re
publiziert: Mittwoch, 10. Apr 2002 / 08:38 Uhr / aktualisiert: Mittwoch, 10. Apr 2002 / 13:08 Uhr

Zürich - Der Rückversicherungskonzern Swiss Re hat im letzten Jahr wegen der Terroranschläge vom 11. September in New York und Washington einen Verlust von 165 Millionen Franken hinnehmen müssen. Im Jahr 2000 hatte Swiss Re noch einen Gewinn von 2,96 Milliarden Franken erzielt.

Swiss Re rutschte nach den Terroranschläge im Herbst 2001 in die roten Zahlen.
Swiss Re rutschte nach den Terroranschläge im Herbst 2001 in die roten Zahlen.
Die Verluste aus den Terroranschlägen in den USA beziffert Swiss Re in einem auf 2,951 Mrd. Fr. (nach Steuern). Pro Aktie resultiert ein Verlust von 0,57 Franken. Die Nettoprämien erhöhten sich um 14 Prozent auf 25,2 Mrd Franken, während die Bruttoprämien um 9 Prozent auf 28,5 Mrd. Fr. zulegten.

Wie bereits Ende Februar bekannt gegeben wurde, soll eine unveränderte Dividende von 2,50 Fr. pro Aktie ausbezahlt werden. Swiss Re hatte damals auch bekannt gegeben, dass wegen der Terroranschläge mit einem Reinverlust in Höhe von etwa 200 Mio. Fr. zu rechnen sei.

Im Bereich Life & Health Business erzielte Swiss Re ein um 16 Prozent höheres operatives Ergebnis von 1,682 Mrd. Franken. Swiss Re rechnet nach eigenen Angaben in der Sparte mit einer «anhaltend positiven» Entwicklung.

Beim Financial Services Business resultierte dagegen ein operativer Verlust von 932 Mio. Franken. Der Bereich sei an der Deckung des World Trade Centers und dem Luftfahrtgeschäft beteiligt und deshalb «stark» von den Terroranschlägen betroffen gewesen.

Die Sparte Property & Casualty Business weist ein um 87 Prozent tieferes operatives Ergebnis von 281 Mio. Fr. auf. Die Combined Ratio (das Verhältnis von Schadenaufwand und Kosten zu den verdienten Prämien) betrug 124 Prozent.

(sk/sda)

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