Fast 12'000 Schadensmeldungen
2011 kostet «Schweizer Hagel» 93 Millionen
publiziert: Samstag, 31. Mrz 2012 / 17:27 Uhr
Ein schweres Hagelunwetter am 7. Juli verursachte zwischen Zugerland und Zürichsee schwerste Schäden. (Symbolbild)
Ein schweres Hagelunwetter am 7. Juli verursachte zwischen Zugerland und Zürichsee schwerste Schäden. (Symbolbild)

Zürich - 11'934 Schadensmeldungen sind im vergangenen Jahr bei der «Schweizer Hagel» eingegangen. Sie hatten Entschädigungszahlungen von insgesamt 93,1 Millionen Franken zur Folge, wie es im Jahresbericht 2011 der Versicherung heisst.

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Rechnet man die Prämieneinnahmen und die Entschädigungen gegeneinander auf, so resultiert laut Bericht in der Schweiz eine Schadensbelastung von 68 Prozent. Dies sei ein zufriedenstellender Wert angesichts des unsteten Wetters.

Im Jahr 2009 hatten die Entschädigungszahlungen die Prämieneinnahmen bei weitem überstiegen: Die Schadensbelastung lag bei 216 Prozent. Dafür lag sie 2010 mit grade mal 24 Prozent sehr niedrig.

Die Versicherung ist auch in Frankreich und in Italien tätig. Insgesamt registrierte die Versicherung im Ausland 5060 Schadensmeldungen (Vorjahr 5499). In Frankreich fiel die Schadensbelastung mit 56 Prozent niedrig aus. In Italien lag sie bei 88 Prozent. Auch dies sei ein befriedigendes Ergebnis, wie es im Geschäftsbericht heisst.

Wie schon im letzten Jahr zahlt die Genossenschaft «Schweizer Hagel» 2012 all jenen Genossenschaftsmitgliedern, die schon im Vorjahr versichert waren, eine Rückvergütung aus. Ihre Höhe beläuft sich auf drei Prozent der Jahresprämie, das sind 2,2 Millionen Franken.

6874 Schadensmeldungen in der Schweiz

Aus der Schweiz gingen 6874 Schadensmeldungen ein (Vorjahr 4292). Nach einem zu warmen Jahresbeginn kam es laut Jahresbericht bereits im April und Mai zu ersten Schäden aufgrund von Trockenheit. Dann schlug das Wetter um und das erste grössere Schadensereignis wurde registriert: Am 27./28 Juni zog eine Kaltfront durchs Land. Vor allem in der Zentralschweiz kam es zu Überschwemmungen.

Ein schweres Hagelunwetter am 7. Juli verursachte zwischen Zugerland und Zürichsee schwerste Schäden an Ackerkulturen, Wiesen und Reben sowie in Baumschulen und Gärtnereien, wie es im Jahresbericht heisst. Am Abend des gleichen Tages gab es Hagel zwischen dem unteren Limmat- und Aaretal bis zum Klettgau. Nach den beiden Unwettern wurden gegen 1200 Schäden gemeldet.

Keine Woche später, in der Nacht vom 12. auf den 13. Juli, entluden sich schwere Gewitter mit heftigem Regen, Hagel und Sturmböen über der Schweiz. Dies brachte der Schweizer Hagel fast 2000 Schadensmeldungen ein.

(asu/sda)

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