AHV mit rund 1,5 Milliarden Franken Gewinn
publiziert: Dienstag, 23. Sep 2008 / 12:42 Uhr / aktualisiert: Dienstag, 23. Sep 2008 / 16:13 Uhr

Neuenburg - Die AHV hat ihre Jahresrechnung 2007 mit einem Gewinn von 1,5 Milliarden Franken abgeschlossen. Über zwei Millionen Menschen kamen im In- und Ausland in den Genuss von Renten.

Die AHV ist in hohem Masse abhängig von der demographischen Entwicklung.
Die AHV ist in hohem Masse abhängig von der demographischen Entwicklung.
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Wie aus der AHV-Statistik 2008 des Bundesamtes für Statistik hervorgeht, nahm das Sozialwerk 2007 34,8 Milliarden Franken ein (in erster Linie durch Beiträge) und gab 33,3 Milliarden aus - fast ausschliesslich für Renten. Die Einnahmen wuchsen gegenüber 2006 um 1,2 Prozent, die Ausgaben um 5,1 Prozent.

Das reine Umlageergebnis war 2007 durchaus gut. Die Kapitalerträge aus den Anlagen gingen aber wegen der Turbulenzen an den Finanzmärkten von 1,5 Mrd. (2006) auf 290 Mio. (2007) zurück.

Im Ausgleichsfonds befanden sich Ende 2007 rund 40,6 Mrd. Franken oder 122 Prozent der jährlichen Ausgaben. Der AHV-Fonds hatte 2007 über 7 Mrd. Franken Bundesanteil aus dem Verkauf des Nationalbankgoldes erhalten.

Zahl der Bezüger steigt

Die Ausgaben der AHV flossen fast ausschliesslich in die Renten. Von den Einnahmen stammten knapp drei Viertel aus Beiträgen und knapp ein Fünftel aus der öffentlichen Hand. Etwa 6 Prozent kam aus der Mehrwertsteuer.

Etwas über 2 Mio. Menschen bezogen 2007 AHV-Alters-, Zusatz- und Hinterlassenenrenten, 60'000 oder 3,2 Prozent mehr als 2006. Mehr als die Hälfte des Zuwachses entfiel auf AHV-Renten, die im Ausland entrichtet wurden.

Die AHV ist wegen des Umlagerungsverfahrens in hohem Masse abhängig von der demographischen Entwicklung. Heute wird eine Person im Rentenalter von vier Personen im erwerbsfähigen Alter unterstützt. In 40 Jahren werden nur noch zwei Personen eine Person im AHV-Alter unterstützen müssen.

(fest/sda)

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