Allianz lanciert Versicherung für Terrorschäden
publiziert: Donnerstag, 4. Apr 2002 / 19:51 Uhr / aktualisiert: Freitag, 5. Apr 2002 / 07:26 Uhr

München - Der von der deutschen Allianz initiierte Spezialversicherer für Terrorschäden steht. An der mit 500 Millionen Euro ausgestatteten Gesellschaft beteiligen sich unter anderem auch Swiss Re und Zurich Financial Services.

Die neue Gesellschaft trage den Namen 'Special Risk Insurance and Reinsurance Luxembourg' (SRIR). Sie werde die Deckung für Schäden an Gebäuden und Vermögensgegenständen anbieten, teilten die beteiligten Versicherer in einem gemeinsamen Communiqué mit.

ZFS und Swiss Re halten ebenso wie die Allianz, XL Capital und Hannover Rück je 18,2 Prozent an der Gesellschaft. Der französische Rückversicherer SCOR hält 9,1 Prozent. Die Gesellschaft werde unabhängig von den Gründern mit einem eigenständigen Management in Luxemburg tätig sein.

Nach den Terroranschlägen in den USA hatten die Versicherer in der Regel die entsprechenden Versicherungsklauseln gekündigt. Der neue Spezialversicherer solle "dazu beitragen, das fehlende Angebot an Versicherungskapazität für Terrorrisiken, das in Folge des Anschlags in den Vereinigten Staaten im Markt zu beobachten ist, teilweise auszugleichen", hiess es.

Die angebotenen Policen decken Schäden ab, die direkte Folge einer terroristischen Handlung sind. Schwerpunkt soll Europa sein. Schäden aus Betriebsunterbrechung und Haftpflicht werden nicht versichert.

Die Deckung innerhalb eines Abstands von 600 Meter um jedes versicherte Gebäude ist auf 275 Mio. Euro begrenzt. Die neue Gesellschaft verfüge über Kapitalzusagen in Höhe von 500 Mio. Euro. Das Geschäft soll im zweiten Quartal starten.

(sk/sda)

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