Anstieg der Krankenkassenprämien laut Couchepin unter 10 Prozent
publiziert: Freitag, 5. Sep 2003 / 15:39 Uhr

Bern - Laut Bundespräsident Pascal Couchepin werden die Krankenkassenprämien im nächsten Jahr weniger stark steigen als 2003. Damals erhöhten sich die KVG-Prämien im Durchschnitt um 9,7 Prozent.

Bundesrat Pascal Couchepin ist überzeugt, dass die Krankenkassenprämien nächstes Jahr nicht mehr als zehn Prozent steigen werden.
Bundesrat Pascal Couchepin ist überzeugt, dass die Krankenkassenprämien nächstes Jahr nicht mehr als zehn Prozent steigen werden.
Zu dem gemässigten Anstieg trage auch der Beschluss des Bundesrates bei, die Kostenbeteiligung der Kranken zu erhöhen und die Rabatte auf den Wahlfranchisen zu senken, sagte Couchepin vor den Medien. Die Prämienerhöhung könne so um 3,2 Prozentpunkte gemildert werden.

Er räumte ein, dass Kosten nicht gedämpft, sondern nur umverteilt würden. Dies geschehe aber in einer Weise, welche die Eigenverantwortung und die Solidarität stärke. Mit der Vereinheitlichung der Prämienregionen innerhalb der Kantone würden zudem Missbräuche gestoppt.

Als Lüge bezeichnete Couchepin die Prognose, für Einzelne zeichne sich ein Prämienschock von bis zu 30 Prozent ab. Dazu könne es nur dort kommen, wo die Grundprämie zuvor mit einer Kumulation aller Vorteile - höchste Wahlfranchise, billigste Region - massiv reduziert worden sei.

Auf die Publikation einer Durchschnittsprämie werde im übrigen verzichtet, sagte Couchepin. Diese Prämie und ihr mittlerer Anstieg - die 9,7 Prozent im letzten Jahr - sagten nichts aus. Im Gegensatz zu seiner Vorgängerin Ruth Dreifuss will Couchepin den Ende September fälligen Prämienentscheid auch nicht vor den Medien kommentieren.

Vorrangig ist es laut Couchepin, die Versicherten über ihre individuelle Erhöhung zu informieren. Dazu haben die Kassen bis Ende Oktober Zeit. Mit der üblichen Prämienübersicht wird das Bundesamt den Versicherten einen Vergleich der verschiedenen Kassen ermöglichen.

(tr/sda)

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