BAG: Zwei Szenarien für Krankenkassenprämien
publiziert: Samstag, 27. Jun 2009 / 13:54 Uhr / aktualisiert: Samstag, 27. Jun 2009 / 17:40 Uhr

Bern - Noch während über Massnahmen gegen den erwarteten starken Anstieg der Krankenkassenprämien diskutiert wird, müssen die Kassen die Prämien 2010 berechnen. Die Vorgaben geben laut santésuisse Massnahmen, die der Bundesrat in eigener Kompetenz beschliessen kann.

Die Krankenkassenprämien werden zunehmend zum heissen Eisen.
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Die Kassen müssten sich verschiedene Eventualitäten und Szenarien überlegen, sagte Peter Indra, Vizedirektor des Bundesamtes für Gesundheit (BAG), zu einem Bericht von Schweizer Radio DRS.

Für die Kassen sei die Berechnung der Prämien 2010 nicht nur wegen der Kostenentwicklung bei den Leistungen schwierig, sondern auch wegen der zurzeit diskutierten Massnahmen zur Kostendämmung, sagte Indra.

Der Krankenkassendachverband santésuisse begrüsst dieses Vorgehen, wie Sprecher Felix Schneuwly auf Anfrage sagte. Grundlagen für die Berechnung könnten aus Sicht von santésuisse aber nur Massnahmen sein, die der Bundesrat in eigener Kompetenz beschliessen könne.

Prämienvorschläge beim BAG einreichen

Gemeint sind die per 1. Juli angepassten Labortarife sowie von Bundesrat Pascal Couchepin in Aussicht gestellte Massnahmen bei den Preisen für Medikamente, Mittel und Gegenstände. Santésuisse erwartet davon Einsparungen im Umfang von 800 Millionen Franken, wie Schneuwly ausführte.

Die zurzeit im Parlament diskutierten weiterführenden Massnahmen können laut Schneuwly in die Prämien 2010 nicht mehr einfliessen. Nötigenfalls könnten die Kassen ihre Prämien aber auch während des Jahres anpassen, sagte er.

Die Kassen müssen ihre Prämienvorschläge im Juli beim BAG einreichen. Dieses prüft sie und veröffentlicht Ende September die bewilligten Prämien.

(smw/sda)

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