Bahnstreik legt Frankreich lahm
publiziert: Dienstag, 13. Nov 2007 / 21:01 Uhr / aktualisiert: Mittwoch, 14. Nov 2007 / 23:54 Uhr

Paris - Sechs Monate nach dem Amtsantritt von Präsident Nicolas Sarkozy hat ein unbefristeter Streik der Eisenbahner in Frankreich zu einem Verkehrschaos geführt. Die Streikenden wollen die Abschaffung der Frühpensionierung für Beschäftigte öffentlicher Betriebe verhindern.

Um 20.00 Uhr sind die Eisenbahner in den Streik getreten - auch mit Auswirkungen auf die Schweiz.
Um 20.00 Uhr sind die Eisenbahner in den Streik getreten - auch mit Auswirkungen auf die Schweiz.
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Zum Auftakt des unbefristeten Ausstandes auch im Energiesektor zeichnete sich aber zugleich Bewegung an den verhärteten Fronten ab. Nach einem Krisengespräch mit Gewerkschaftsvertretern äusserte sich Sarkozy optimistisch über die Lösung des Konflikts.

Der Präsident sehe Chancen für ein verantwortungsbewusstes Verhalten und einen Ausweg aus dem Streit, erklärte Sarkozys Sprecher. Der hochrangige Sarkozy-Berater Claude Gueant lobte den Chef der einflussreichsten Gewerkschaft CGT, Bernard Thibault: Dieser habe es ermöglicht, die Krise am ersten Tag des Konflikts zu entwirren«, sagte er der Zeitung »Le Monde«.

Ministerpräsident Francois Fillon sagte, seine Regierung werde die Vorschläge den Gewerkschaften schriftlich vorlegen, um den Streik zu beenden. Die Arbeitsniederlegungen hätten keinen Nutzen, führten zu keinem Ergebnis und verärgerten darüber hinaus Millionen Franzosen.

Die Gewerkschaft lenkte offenbar in einem zentralen Streitpunkt ein und gestand der Regierung zu, die geplante Verlängerung der Beschäftigungsjahre vor einem Rentenanspruch nicht national, sondern direkt in den Unternehmen auszuhandeln.

Auch die Schweiz ist betroffen

Vom Streik betroffen waren auch die Verbindungen mit der Schweiz. Die TGV-Verbindungen von Bern und Lausanne nach Paris und zurück fielen laut der SBB komplett aus. Von und nach Genf fuhren nach SBB-Angaben nur die Hälfte der TGV-Kompositionen. Richtung Südfrankreich gabe es keine Züge. Der TGV-Verkehr über Basel lief dagegen normal.

Vom Streik betroffen waren auch Pendler im Grenzgebiet von Genf und Basel. Rund die Hälfte aller Regionalverbindungen von und nach Frankreich fielen aus.

(smw/sda)

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