Vor allem mehr Freizeitunfälle
Der sonnige Sommer liess mehr Leute verunfallen
publiziert: Dienstag, 8. Mrz 2016 / 10:58 Uhr / aktualisiert: Dienstag, 8. Mrz 2016 / 15:22 Uhr
Im vergangenen Sommer verunfallten mehr Menschen in der Natur.
Im vergangenen Sommer verunfallten mehr Menschen in der Natur.

Luzern - Die Suva hat im vergangenen Jahr mehr Unfälle und Berufserkrankungen registriert als 2014. Mitschuldig an den Unfällen ist das schöne Sommerwetter. Gestiegen sind auch die Heilkosten. Die Zahl neuer IV-Renten war aber rückläufig.

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Wie die Schweizerische Unfallversicherungsanstalt Suva am Dienstag mitteilte, nahm die Zahl der registrierten Unfälle und Berufskrankheiten um 0,7 Prozent auf 463'186 zu. Die Vorfälle während der Arbeitszeit nahmen dabei ab, und zwar um 1,0 Prozent auf 180'376.

Zugenommen haben aber die Unfälle während der Freizeit - und zwar um 1,5 Prozent auf 265'297 Fälle. Als möglichen Gründe für die häufiger aufgetretenen Nichtberufsunfälle nennt die Suva das schöne Wetter im Sommer 2015. Die Menschen hätten mehr in der freien Natur unternommen und seien dementsprechend auch häufiger verunfallt.

Mehr Vorfälle mit Arbeitslosen

Um 1,3 Prozent auf 1131 Fälle reduziert haben sich im vergangenen Jahr ferner die Unfälle und Berufsunfälle in der freiwilligen Unternehmerversicherung. Mehr Vorfälle gab es dagegen bei den Arbeitslosen. Die Fallzahlen stiegen um 7,3 Prozent auf 16'382.

Einen Zuwachs von gut 2 Prozent verzeichnete die Suva auch bei den Kosten. Für ärztliche und therapeutische Leistungen zahlte die Versicherung im letzten Jahr 1,190 Milliarden Franken.

Neben den Heilkosten zahlte die Suva letztes Jahr Taggelder in der Höhe von 1,303 Milliarden Franken aus - 0,7 Prozent mehr als im Jahr zuvor.

Zurückgegangen ist die Zahl neuer IV-Rentner. Die Suva sprach 2015 1605 neue Invalidenrenten aus, 109 weniger als im Vorjahr. Die Gesamtkosten der neuen Invalidenrenten sanken ebenfalls und betrugen noch 517 Millionen Franken. Der durchschnittliche Invaliditätsgrad ist leicht angestiegen und liegt bei 28 Prozent.

(bg/sda)

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