Erneut rote Zahlen für Swiss Re
publiziert: Donnerstag, 27. Mrz 2003 / 16:59 Uhr

Zürich - Ihre Börsenanlage hat Swiss Re 2002 erneut massiv geschadet: Der Rückversicherer blieb wegen einer 3,9 Mrd. Fr. schweren Wertberichtigung in den roten Zahlen. Die neue Führungscrew rechnet im laufenden Jahr wieder mit Gewinn.

Swiss Re.
Swiss Re.
Die Verluste an der Börse hätten letztes Jahr die operativen Verbesserungen von Swiss Re überschattet, sagte der neue Konzernchef John Coomber vor den Medien in Zürich. Nach dem ersten Verlust in der Firmengeschichte von 161 Mio. Fr. im Vorjahr, resultierte 2002 ein Verlust von 91 Mio. Franken - weniger als die vorläufige Zahl vom Februar von 100 Millionen.

Der Kapitalertrag sank wegen der Wertberichtigung, besonders auf Aktienanlagen, von 8,4 Mrd. auf 5 Mrd. Franken. Die Rendite betrug nur 4,7 (Vorjahr: 8) Prozent. Als sein Vorgänger Walter Kielholz letzten Frühling einen Gewinn für 2002 prognostiziert habe, hätte niemand mit einem weiteren Rückgang an den Kapitalmärkten gerechnet, erklärte Coomber.

So wenig kalkulierbar die Börsenbaisse war, so sicher war das deutliche Prämienwachstum: Das Prämienvolumen stieg dank der Übernahme von Lincoln Re und guter Bedingungen im Nichtleben-Rückversicherungsgeschäft um 15 Prozent (Lokalwährungen 23 Prozent) auf 29,1 Mrd. Franken.

Die Prämien würden weiter steigen, die Kunden müssten mehr Risiken selber übernehmen, steht für Coomber fest. Insgesamt ging der Schadenaufwand 2002 um 11 Prozent zurück - ohne Berücksichtigung des 11. Septembers 2001 wäre er im Vergleich zum Vorjahr allerdings gestiegen.

Nach dem zweiten unerwartet schlechten Resultat will Swiss Re erstmals seit dem Erdbeben von San Francisco (1906) eine Dividendenkürzung von 2,5 auf 1 Fr. vorschlagen.

Obwohl das Eigenkapital von 22,5 Mrd. auf 16,7 Mrd. Fr. merklich geschmolzen ist, ist eine Kapitalerhöhung für Swiss Re kein Thema.

(bert/sda)

.
Digitaler Strukturwandel  Nach über 16 Jahren hat sich news.ch entschlossen, den Titel in seiner jetzigen Form einzustellen. Damit endet eine Ära medialer Pionierarbeit. mehr lesen 21
Kann künstliche Intelligenz den direkten Kontakt mit dem Arzt ersetzen?
Kann künstliche Intelligenz den direkten Kontakt mit dem ...
Publinews Die medizinische Versorgung in der Schweiz ist international anerkannt. Doch seit Ende des 20. Jahrhunderts geniesst immer mehr das Thema Qualitätssicherung eine besondere Aufmerksamkeit in den Medien und der Politik. Die Zwei-Klassen-Medizin macht auch vor der Schweiz nicht Halt. Krankenhäuser treten in den Wettbewerb zueinander und nach und nach setzt sich eine Sicht durch: Der Patient ist sowohl Einnahmequelle als auch Kostenfaktor. Doch welchen Einfluss hat hierbei die Digitalisierung? Fakt ist: Es gibt viele neue Wege der Patientenbehandlung, aber auch neue Probleme. mehr lesen  
Fassungslos und tief erschüttert  Zürich - Der ehemalige Zurich-Chef Martin Senn hat sich das Leben genommen. Er wurde 59 ... mehr lesen  
Senn war sechs Jahre lang Zurich-Chef.
Aktien sollen übertragen werden  Dübendorf ZH - Nach einem katastrophalen Jahr 2015 zieht die Krankenkasse Kolping nun die Reissleine: Sie will ihre Aktien der Basler Krankenkasse Sympany übertragen, wie Sympany am Donnerstag mitteilte. mehr lesen  
Die Anlageerträge von Swiss Life stiegen um 2,2 Prozent.
Gute Resultate  Zürich - Nach Axa Winterthur und Helvetia Schweiz hat mit Swiss Life am Montag ein weiterer grosser Anbieter seine Resultate für 2015 in der beruflichen Vorsorge vorgelegt. ... mehr lesen  
Titel Forum Teaser
  • keinschaf aus Wladiwostok 2826
    grüezi Wie lasterhaft Mitleid mitunter sein kann, beweisen Sie doch gerade ... Mo, 26.12.16 20:05
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Vom Tode träumt ein negrophiles Schäfchen doch ständig. Wenn tausende Frauen in England ... Mi, 28.09.16 11:58
  • HentaiKamen aus Volketswil 1
    Kommt wieder Aber leider eine RIESEN Verlust für Leser wie mich die nicht mit dem ... Sa, 13.08.16 01:13
  • keinschaf aus Wladiwostok 2826
    sogar nach dem Tode hat die Kassandra noch die grösste Schnauze... jaja, diese ... Fr, 12.08.16 16:30
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Wow, wie hat sich die gute Kubra gemausert! Ich danke auch Ihnen ganz persönlich für die vielen harten und ... Mi, 20.07.16 20:25
  • Pacino aus Brittnau 731
    Übrigens, wusstet ihr schon . . . . . . dass die Foren von AZ (Wanner), 20min. und Schweizer Fernsehen ... Mi, 29.06.16 15:20
  • PMPMPM aus Wilen SZ 235
    Und jetzt? Ist noch online...? Liebes news-Team, schade ist die Situation so, dass etwas aufhören ... Di, 28.06.16 22:43
  • kubra aus Berlin 3232
    Danke für die gelebte Pressefreiheit. Damit mein ich durchaus auch den ... Di, 28.06.16 16:09
.
Green Investment news.ch geht in Klausur Nach über 16 Jahren hat sich news.ch entschlossen, den Titel in ... 21
EasyGov am Laptop
Startup News EasyGov.swiss vereinfacht die nötigen Behördengänge Das Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) baut den Online-Schalter für Unterneh-men EasyGov.swiss bereits zum zweiten Mal in diesem Jahr aus. Mit ...
Jedes dritte KMU in Deutschland hat 2011-2013 Energie eingespart.
KMU-Magazin Research Energiewende ist im Mittelstand angekommen Die kleinen und mittleren Unternehmen sind auf ...
 
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
Heute So Mo
Zürich 0°C 16°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wolkig, aber kaum Regen Schneeregenschauer
Basel 1°C 16°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wolkig, aber kaum Regen wolkig, aber kaum Regen
St. Gallen 3°C 13°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wechselnd bewölkt, Regen Schneeschauer
Bern 0°C 15°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wolkig, aber kaum Regen Schneeregenschauer
Luzern 1°C 15°C freundlichleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wechselnd bewölkt, Regen Schneeregenschauer
Genf 2°C 16°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wolkig, aber kaum Regen freundlich
Lugano 7°C 17°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wolkig, aber kaum Regen trüb und nass
mehr Wetter von über 8 Millionen Orten