Finanzberater: Ein Beruf mit guten Aussichten
publiziert: Dienstag, 2. Mrz 2021 / 11:35 Uhr
Spitzenverdiener.
Spitzenverdiener.

Die Auswirkungen der Coronapandemie haben viele Anleger verunsichert. Zusätzlich erfordern die dauerhaft niedrigen Zinsen ein Umdenken bei der Geldanlage, wenn die angesparten Franken für einen unbeschwerten Lebensabend sorgen sollen.

Vor diesem Hintergrund bietet der Beruf des Finanzberaters interessante Perspektiven.

Spezialisten für Zahlen und Zukunft

Finanzberater sind Experten für alle Fragen rund um das Thema Vermögensbildung. Immobilien-Finanzierungen gehören ebenso dazu wie die Anlage in Aktien und Fonds, Versicherungen und die Altersvorsorge.

Meistens beraten Finanzberater im Angestelltenverhältnis Kunden bei Banken, Versicherungen und Finanzdienstleistern. Einige sind auch in Wirtschafts- und Unternehmensberatungen tätig oder als Selbstständige im Finanzsektor unterwegs.

Um ein individuelles Anlagekonzept erarbeiten zu können, macht sich ein guter Finanzberater zunächst ein Bild von den konkreten Lebensumständen und Wünschen seiner Kunden. Weitere wichtige Faktoren beim Erarbeiten der passenden Anlagestrategie sind grösstmögliche Sicherheit, genügend Liquidität und natürlich eine attraktive Rendite.

Neben seinem fachlichen Know-how muss ein Finanzberater auch viel Einfühlungsvermögen und ein hohes Mass an Kommunikationsfähigkeit mitbringen, um erfolgreich zu sein - Fähigkeiten, die sich nicht so ohne Weiteres erlernen lassen.

Aus- und Weiterbildung

Finanzberater haben oft eine Ausbildung bei einer Bank oder Versicherung absolviert und dann als Mitarbeitende Berufserfahrung in der Kundenbetreuung gesammelt. Als nächsten Schritt machen viele eine Weiterbildung zum Finanzberater mit IAF-Zertifikat.

Die Lehrgänge sind kostenpflichtig und werden von diversen Weiterbildungsinstituten durchgeführt. Sie dauern meist neun bis zwölf Monate. Der Unterricht findet oft an zwei Tagen in der Woche statt, in den Nachmittags- oder Abendstunden.

Nach zwei Jahren haben die Berater die Möglichkeit, eine zusätzliche Qualifikation als Finanzplaner mit eidg. Fachausweis zu erwerben. Dieser Bildungsabschluss ist von der Finanzmarktaufsicht (Finma) als berufliche Qualifikation anerkannt. Mit ihm ist der Finanzplaner in der Lage, seine Kunden über den gesamten Lebenszyklus hinweg ganzheitlich in Finanzfragen zu beraten.

Chance für Quereinsteiger

Wer sich mit Zahlen gut auskennt und ein hohes Mass an Kommunikationsfähigkeit besitzt, kann sich auch als Quereinsteiger bei Finanzdienstleistern wie der VSZ AG, der SWISSVIVO AG oder der vom Top Employers Institute zertifizierten Swiss Life Select AG bewerben.

Bei einem Unternehmen wie Swiss Life Select ist die Ausbildung modular aufgebaut. In der ersten Testphase lernen die Trainees die Basics der Beratungsdienstleistung kennen. Während dieser Phase werden die Trainees bereits zu Kundenterminen mitgenommen, um erste Praxiserfahrung zu sammeln.

Danach folgt eine einjährige Fachausbildung, die aus mehreren Seminaren besteht. Am Ende der Ausbildung absolvieren die Swiss-Life-Select-Trainees die Ausbildung zum diplomierten Finanzberater mit IAF-Zertifikat.

Ein attraktives Salär

Laut Zahlen des Jobportals jobs.ch verdienen Finanzberater im Durchschnitt 97.400 CHF brutto monatlich bei vollem Arbeitspensum, inklusive eines 13. Monatslohns und eines Bonus. Berater am unteren Ende der Lohnskala kommen auf 54.000 CHF, Spitzenverdiener bringen es auf bis zu 150.000 CHF brutto im Monat.

Junge Finanzberater im Alter von 20 bis 25 Jahren kommen auf einen durchschnittlichen Monatsbruttolohn von 90.150 CHF. Solche in der Altersklasse von 45 bis 55 Jahren auf 143.722 CHF (Stand: Januar 2021).

(ba/pd)

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