Gesundheitskosten: Steigen 2008 um über 4 Prozent
publiziert: Dienstag, 24. Feb 2009 / 17:55 Uhr

Bern - Die Gesundheitskosten sind 2008 um 4,3 Prozent gestiegen. Das zeigt das Monitoring des Bundesamtes für Gesundheit (BAG), das auf dem Internet veröffentlicht wurde. Im Durchschnitt kostete jeder Versicherte monatlich 248.80 Franken.

Als einziger Kanton konnte das Tessin seine Kosten im vergangenen Jahr verringern.
Als einziger Kanton konnte das Tessin seine Kosten im vergangenen Jahr verringern.
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Am stärksten gestiegen sind mit einem Plus von 12,6 Prozent die Kosten im Kanton Appenzell-Innerrhoden. Mit 174.50 Franken pro Versichertem und Monat bleiben die Kosten in dem Halbkanton aber nach wie vor die tiefsten in der Schweiz.

Als einziger Kanton konnte das Tessin seine Kosten im vergangenen Jahr verringern. Mit 277 Franken pro versicherte Person liegen sie 1,1 Prozent unter dem Vorjahreswert. Nur gering stiegen mit einer Zunahme von 1,4 Prozent die Kosten im Kanton Uri.

Basel-Stadt am teuersten

Wie bereits 2007 führt Basel-Stadt mit 331 Franken pro Monat und Versichertem die Liste der teursten Kantone in Sachen Krankenversicherungskosten an, gefolgt von Genf mit 323.40 Franken. An dritter Stelle folgt mit 278.89 Franken die Waadt. Trotz Rückgang der Kosten figuriert das Tessin an vierter Stelle.

Das BAG veröffentlicht die Entwicklung der Krankenversicherungskosten seit Januar 2006 im Internet. Dies ermöglicht es, vierteljährlich die Ausgaben nach Kostengruppen und Kantonen unterteilt zu vergleichen.

(sl/sda)

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