Gesundheitskosten stiegen 2005 um fünf Prozent
publiziert: Dienstag, 2. Mai 2006 / 18:47 Uhr / aktualisiert: Dienstag, 2. Mai 2006 / 20:02 Uhr

Bern - Im vergangenen Jahr sind die Gesundheitskosten in der Schweiz um durchschnittlich 5,4 Prozent gestiegen.

Appenzell-Innerrhoden wies mit 155 Franken den tiefsten Mittelwert auf.
Appenzell-Innerrhoden wies mit 155 Franken den tiefsten Mittelwert auf.
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Das zeigt das Kostenmonitoring des Bundesamtes für Gesundheit (BAG). Die Krankenkassenprämien stiegen im Mittel um 5,5 Prozent. Pro Monat und krankenversicherte Person lagen die Kosten im vergangenen Jahr im landesweiten Durchschnitt bei rund 228 Franken, wie das BAG am Dienstag zu den neusten verfügbaren Zahlen schrieb. Von den Kantonen wies Genf mit 310 Franken den höchsten und Appenzell-Innerrhoden mit 155 Franken den tiefsten Mittelwert auf.

Seit Januar veröffentlicht das BAG im Internet quartalsweise die Kosten für bezahlte Leistungen im Gesundheitswesen. Berücksichtigt werden die Bruttokosten der von der obligatorischen Grundversicherung gedeckten Leistungen.

Quelle ist der Datenpool des Krankenkassenverbandes santésuisse; über 95 Prozent der Versicherten werden erfasst. Dargestellt werden Pro-Kopf-Durchschnittswerte, keine Fallkosten pro erkrankte Person.

(ht/sda)

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