Hagel richtete sehr grosse Schäden an
publiziert: Dienstag, 14. Mrz 2006 / 12:08 Uhr

Zürich - Hagel hat 2005 in der Schweiz und in Liechtenstein wie bereits im Vorjahr sehr grosse Schäden angerichtet.

Neben Hagelschäden gab es 3647 andere Schäden, weit mehr als üblich (2004: 800).
Neben Hagelschäden gab es 3647 andere Schäden, weit mehr als üblich (2004: 800).
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Es wurden Entschädigungen von 76,8 Mio. (2004: 80,7) Franken ausgerichtet. Das Ergebnis der Versicherung «Schweizer Hagel» ist schlecht. Das Berichtsjahr schloss mit einem Verlust von 13,4 Mio. (2004: 13,1). Wie aus dem Jahresbericht von «Schweizer Hagel» weiter hervorgeht, wurden für die Schweiz und für Liechtenstein 11 046 Schäden gemeldet (2004: 14 023).

Die Durchschnittsentschädigung pro Schadenfall lag mit rund 7580 Franken aufgrund der hohen Vergütungen bei Wein, Gärtnereien sowie den Wiederherstellungskosten um etliches höher als im Vorjahr (5750 Fr.). Neben Hagelschäden gab es 3647 andere Elementarschäden, weit mehr als üblich (2004: 800).

Schäden an Raps und Wintergerste

«Schweizer Hagel» zählt die wichtigsten Hagelereignisse des letzten Jahres auf. Mitte April wurden nach ergiebigen Schneefällen bis in tiefe Lagen insbesondere in der Westschweiz an Raps und Wintergerste rund 1700 Schneedruckschäden gemeldet.

Der 13. und der 29. Juni waren Tage mit von Hagel begleiteten Gewitterzügen. Ein besonders schwarzer Tag war der 18. Juli, an dem Hagel und Sturm die Rebbaugebiete des Lavaux verwüsteten. Der 29. Juli brachte wiederum der Westschweiz Hagel.

Grosse Ernteverluste und hohe Wiederherstellungskosten

Schliesslich verursachten die anhaltenden extremen Niederschläge vom 20. bis 22. August in der Zentralschweiz und im Berner Oberland verheerende Überschwemmungen und Erdrutsche. Diese brachten neben Ernteverlusten auch hohe Wiederherstellungskosten für das Kulturland mit sich.

Den Fehlbetrag von 13,4 Mio. Franken hat «Schweizer Hagel» der Schwankungsreserve belastet. 2006 werde es erstmals nicht möglich sein, eine Rückvergütung auszuschütten, schreibt die Versicherung. «Schweizer Hagel» sei jedoch weiterhin bestens gerüstet, ihren Auftrag im Dienst der Landwirtschaft zu erbringen.

(fest/sda)

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