Immer mehr Schweizer sind für Bonus-Malus-System
publiziert: Dienstag, 3. Okt 2006 / 10:31 Uhr / aktualisiert: Dienstag, 3. Okt 2006 / 11:00 Uhr

Zürich - Immer mehr Schweizer Stimmberechtigte befürworten ein Bonus-Malus- System bei den Krankenkassenprämien. Ein eingeschränkter Zugang zu Medikamenten und Therapien wird dagegen deutlich abgelehnt.

Freie Arztwahl ist den Befragten wichtig.
Freie Arztwahl ist den Befragten wichtig.
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76 Prozent der Stimmberechtigten sind dafür, dass für die Krankenkassenprämien ein Bonus-Malus-System gilt. Letztes Jahr fand ein solches System bei 72 Prozent Anklang. Dies ist ein Ergebnis der Erhebungen für den Gesundheitsmonitor 2006, der in Zürich präsentiert wurde.

Deutlich abgelehnt werden dagegen Einschränkungen in der persönlichen Wahlfreiheit. Dies gilt für die freie Arzt- und Spitalwahl genauso wie für Abstriche im Leistungskatalog. Mit fast zwei Drittel der Befragten besonders deutlich ist die Ablehnung eines eingeschränkten Zugangs zu neuen Therapien und Medikamenten.

Die Meinungen zur Volksinitiative «für eine soziale Einheitskasse» sind noch nicht gemacht. Sowohl auf der Pro- wie auch auf der Contra- Seite gibt es - je nach Argument - Mehrheiten.

Für den Gesundheitsmonitor 2006 befragte das gfs.bern 1203 Stimmberechtigte in allen Landesteilen. Die Erhebung wird seit 1997 jährlich gemacht.

(fest/sda)

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