Altes System wieder gefordert
Kassen sollen Brillengläser für Kinder wieder vergüten
publiziert: Montag, 30. Mai 2011 / 15:48 Uhr
Seit Anfang Jahr ist ein Brillenkauf noch teurer geworden.
Seit Anfang Jahr ist ein Brillenkauf noch teurer geworden.

Bern - Die Kosten für Brillengläser und Kontaktlinsen für Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre sollen wieder vergütet werden. Das fordern fast 40'000 Unterzeichner einer Petition, die am Montag zuhanden des Bundesrats in Bern eingereicht wurde.

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Seit Anfang Jahr werden Brillengläser und Kontaktlinsen nicht mehr von der obligatorischen Grundversicherung gedeckt. Bis dahin vergütete die Grundversicherung für Sehhilfen für Kinder und Jugendliche einen Betrag von jährlich 180 Franken.

Eine Allianz von Konsumentenschützern, Patientenorganisationen und verschiedenen Fachverbänden fordert nun für Kinder und Jugendliche eine Rückkehr zum alten System. Kinder mit Sehfehlern bräuchten häufig - etwa alle 6 bis 12 Monate - eine neu angepasste Brille. Hinzu komme, dass Sehfehler in der gleichen Familie oft gehäuft aufträten. Vor allem für kinderreiche Familien sei dies eine grosse finanzielle Belastung.

Keine Kostenerstattung könne ausserdem dazu führen, dass auf den Gang zum Augenarzt oder Optiker verzichtet werde und somit nicht erkannte und therapierte Sehfehler nach der Pubertät nicht mehr korrigiert werden könnten.

Erwachsene erhalten keine Teilvergütung mehr

Eine ähnliche Forderung hatte im Februar bereits die Konferenz der kantonalen Gesundheitsdirektoren (GDK) erhoben: Aus «sozial- und familienpolitischer Optik» halte es die GDK für angezeigt, dass Brillengläser für Kinder weiterhin von der Krankenversicherung übernommen würden.

Erwachsene hatten alle fünf Jahre Anrecht auf eine Teilvergütung. Am Wegfall dieser Vergütung wollen weder die Petitionäre noch die GDK etwas ändern.

Mit der Streichung der Brillenvergütung will Gesundheitsminister Didier Burkhalter die Grundversicherung um jährlich 40 Millionen Franken entlasten. Der Entscheid war kurzfristig Anfang letzten Dezember mitgeteilt worden.

EDI bleibt hart

Auf die Petition reagierte das Eidgenössische Departement des Innern (EDI) am Montag mit dem Hinweis, dass die Brillenpreise in letzter Zeit beträchtlich gesunken seien. Früher seien die Vergütungen durch die Kassen in die Preisgestaltung der Optiker eingeflossen.

Es gebe heute zahlreiche Optiker, die Kinderbrillen zu Preisen zwischen 20 und 75 Franken anböten. Unter bestimmten Bedingungen sei es sogar möglich, eine kostenlose Brille zu erhalten.

(bg/sda)

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