Katastrophen belasten Ergebnis von Swiss Re
publiziert: Donnerstag, 2. Mrz 2006 / 08:26 Uhr

Zürich - Swiss Re hat 2005 aufgrund Naturkatastrophen einen Gewinneinbruch hinnehmen müssen.

Die Hurrikan-Schäden trübten das Ergebnis.
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Wegen des teuersten Katastrophenjahrs in den USA fiel der Gewinn des Rückversicherungskonzerns um 41 Prozent auf 1,45 Mrd. Fr. Das Prämienvolumen schrumpfte leicht auf 27,8 Mrd. Franken.

Swiss Re habe im vergangenen Jahr 3 Mrd. Fr. zur Deckung von Schäden aus Naturkatastrophen aufwenden müssen, teilte der Konzern mit. Im 2004 waren es 1,2 Mrd. gewesen. Wie bereits vorher bekannt gegeben, resultierte die hohe Belastung aus den Schäden der Hurrikane in den USA.

Der Schaden-Kosten-Satz (Combined Ratio) belief sich auf 108,7 Prozent nach 98,4 Prozent im Vorjahr. Werte unter 100 Prozent würden zeigen, dass das Geschäft rentabel ist.

Das Prämienvolumen sank um 6 Prozent, ein Zeichen der zunehmenden Fokussierung auf Profitabilität statt Menge, wie Swiss Re weiter mitteilte. Das Nichtlebengeschäft erreichte dabei ein Volumen von 17,24 Mrd. Franken, 10 Prozent weniger als 2004. Das Lebengeschäft wuchs um 3,5 Prozent auf 10,5 Mrd. Franken.

(ht/sda)

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