Krankenkassenprämien steigen weiter
publiziert: Montag, 24. Sep 2007 / 10:20 Uhr

Zürich - Die Krankenkassenprämien werden 2008 gemäss einer weiteren Comparis-Umfrage bei der Grundversicherung im Schnitt um 0,9 Prozent teurer werden.

Rund die Hälfte der Versicherten können mit unveränderten oder tieferen Prämien rechnen.
Rund die Hälfte der Versicherten können mit unveränderten oder tieferen Prämien rechnen.
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Die Prämien für die Kinder dürften um 0,6 Prozent sinken, bei jungen Erwachsenen hingegen um 1,4 Prozent steigen, wie der Internetvergleichsdienst am Montag mitteilte.

Weiter errechnete Comparis, dass rund die Hälfte aller Versicherten nächstes Jahr bei gleicher Franchise und gleichem Versicherungsmodell mit unveränderten oder gar tieferen Prämien rechnen kann.

Tiefere Prämien in der Romandie

Die Aufgliederung nach den Kantonen zeige, dass Obwalden mit dem höchsten Anstieg von 2,8 Prozent rechnen müsse, vor Appenzell-Innerrhoden mit 2,7 Prozent sowie St. Gallen und Uri mit je 2,5 Prozent.

Rückläufige Prämien sind, wie bereits berichtet, in den Westschweizer Kantonen Jura, Waadt und Genf in Sicht. Das Bundesamt für Gesundheit wird die definitiven Prämien in den kommenden Tagen bekannt geben.

Es wird sich um den geringsten Anstieg seit dem In-Kraft-Treten des Krankenversicherungsgesetzes (KVG) im Jahre 1996 handeln. Dieses Jahr sind die Prämien im Schnitt noch um 2,2 Prozent gestiegen.

(rr/AP)

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