Prämienschub in der Zweiten Säule fordert Firmen heraus
publiziert: Mittwoch, 17. Sep 2003 / 18:05 Uhr

Zürich - Der Widerstand gegen den Prämienschub in der Zweiten Säule spitzt sich zu: Während Unternehmen und Gewerkschaften Beschwerden erheben, macht das zuständige Bundesamt klar: Zu hohe Kostenprämien werden nicht mehr bewilligt.

Nach und nach werden den kleinen- und mittleren Unternehmen (KMU), die Sammelstiftungen angeschlossen sind, die Mehrkosten des Prämienschubs klar.

Die Prämienerhöhungen zwischen durchschnittlich 5 und 10 Prozent im nächsten Jahr verursachen für die betroffenen Unternehmen Mehrkosten in der Höhe von einem Prozent der Lohnsumme. So die Schätzung von Werner Hug von der KMU-Schutzgemeinschaft, welche gegen das Winterthur-Modell Beschwerde eingereicht hat.

Laut Martin Hubatka von der Schutzgemeinschaft liegen die Prämienerhöhungen für 2004 deutlich über den Vorjahren. Bei den einzelnen Komponenten, welche zur Erhöhung der Gesamtprämie führen, fallen die Risiko- und Kostenprämien besonders stark ins Gewicht.

Bei Marktleader Winterthur beispielsweise mit 542 000 versicherten Arbeitnehmenden steigen die Risikoprämien infolge gestiegener Invaliditätsfälle durchschnittlich um 30 Prozent, die Kostenprämien auf Grund gestiegener Verwaltungskosten um 15 Prozent.

Das Bundesamt für Privatversicherung (BPV), das die Prämienerhöhungen bewilligt, hat die Verwaltungskosten der Sammelstiftungen, die teilweise frappant höher sind als bei autonomen Pensionskassen, in einer Studie untersuchen lassen.

Die Studie wurde zwar noch nicht veröffentlicht, das BPV bestätigte aber das Fazit, das BPV-Direktor Herbert Lüthy bereits gegenüber der Sendung Kassensturz bekannt gegeben hat: Die Kosten sind hoch. In einzelnen Fällen zu hoch. Das werden wir nicht mehr bewilligen.

Unternehmen, deren Sammelstiftung der Winterthur-Versicherung angeschlossen sind, müssen neben den Mehrkosten wegen der höheren Prämien mit weiteren direkten Mehraufwendungen rechnen. Da die Winterthur auf den Altersguthaben nur eine Mindestverzinsung von 2 Prozent garantiert, müssen sie eine allfällige Differenz zum obligatorischen Mindestzinssatz von 2,25 Prozent mitberappen.

(tr/sda)

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