Schweizer Aktien schliessen schwächer
publiziert: Montag, 29. Nov 2004 / 18:52 Uhr

Zürich - Die Schweizer Aktien haben frühe Gewinne nicht halten können und schwächer geschlossen. Anfangs trieben Futures-bezogene Käufe die Kurse nach oben, dann drückte die schwache Wall Street auch die Schweizer Aktien ins Minus.

Marktteilnehmer befürchten, dass die CS Group die Winterthur Versicherungen vorerst nicht verkaufen.
Marktteilnehmer befürchten, dass die CS Group die Winterthur Versicherungen vorerst nicht verkaufen.
Der SMI ermässigte sich um 0,52 Prozent auf 5519,5 Punkte. Die nächste Unterstützung liege bei 5500 Zählern, während sich bei 5600 Punkten ein Widerstand befinde, hiess es am Markt. Zehn SMI-Werten zogen an, 14 notierten schwächer und drei unverändert.

Der breite SPI sank um 0,49 Prozent auf 4103,99 Zähler. Händler sprachen von einem ruhigen Markt; es fehle an richtungsweisenden Impulsen von der Unternehmens- und der Konjunkturseite.

Kursverluste von 2,4 Prozent auf 45.30 Fr. verzeichneten CS Group. Die Marktteilnehmer befürchteten, dass der Finanzkonzern Mühe haben könnte, die Versicherungstochter Winterthur zu einem guten Preis zu verkaufen.

Die Aktien der UBS hingegen schlossen nach zwischenzeitlichen Gewinnen stabil mit 93.05 Franken. UBS sucht nach Angaben aus banknahen Kreisen einen Käufer für ihre Private Equity-Beteiligung Mister Minit und könnte dafür bis zu 200 Mio. Euro erlösen.

Die Versicherer schwächten sich ab. Auch Swiss Re konnten frühe Gewinne nicht verteidigen und schlossen 0,3 Prozent tiefer mit 76.45 Franken. UBS erhöhte das Kursziel für den Rückversicherer auf 89 von 81 Franken. Julius Bär, die sich im Jahresverlauf unterdurchschnittlich entwickelt hatten, gewannen 0,2 Prozent.

Klar im Plus notierten die Luxusgütertitel Richemont und Swatch sowie die ebenfalls zyklischen Adecco oder SGS. ABB rutschten zum Handelsende leicht ins Minus.

Die stärksten Gewinne unter den Standardwerten verzeichneten Synthes mit plus 1,4 Prozent auf 127.50 Franken. Deutsche Bank erneuerte die Kaufempfehlung für den Medizintechnikkonzern aufgrund der guten Aussichten für künstliche Bandscheiben.

Unaxis erholten sich von den am Morgen verzeichneten Verlusten und schlossen 0,6 Prozent fester. In der Sonntagspresse hatte es geheissen, der Technologiekonzern werde erneut mit schlechten Nachrichten zum Halbleitergeschäft an die Öffentlichkeit treten.

Zu den Verlierern zählten neben Nestlé mit Roche ein weiteres defensives Schwergewicht. Zu Nestlé erklärten Händler, es handle sich um eine Konsolidierung nach dem jüngsten Anstieg.

(sl/sda)

?
Facebook
SMS
SMS
.
Digitaler Strukturwandel  Nach über 16 Jahren hat sich news.ch entschlossen, den Titel in seiner jetzigen Form einzustellen. Damit endet eine Ära medialer Pionierarbeit. mehr lesen 21
Kann künstliche Intelligenz den direkten Kontakt mit dem Arzt ersetzen?
Kann künstliche Intelligenz den direkten Kontakt mit dem ...
Publinews Die medizinische Versorgung in der Schweiz ist international anerkannt. Doch seit Ende des 20. Jahrhunderts geniesst immer mehr das Thema Qualitätssicherung eine besondere Aufmerksamkeit in den Medien und der Politik. Die Zwei-Klassen-Medizin macht auch vor der Schweiz nicht Halt. Krankenhäuser treten in den Wettbewerb zueinander und nach und nach setzt sich eine Sicht durch: Der Patient ist sowohl Einnahmequelle als auch Kostenfaktor. Doch welchen Einfluss hat hierbei die Digitalisierung? Fakt ist: Es gibt viele neue Wege der Patientenbehandlung, aber auch neue Probleme. mehr lesen  
Fassungslos und tief erschüttert  Zürich - Der ehemalige Zurich-Chef Martin Senn hat sich das Leben genommen. Er wurde 59 ... mehr lesen  
Senn war sechs Jahre lang Zurich-Chef.
Aktien sollen übertragen werden  Dübendorf ZH - Nach einem katastrophalen Jahr 2015 zieht die Krankenkasse Kolping nun die Reissleine: Sie will ihre Aktien der Basler Krankenkasse Sympany übertragen, wie Sympany am Donnerstag mitteilte. mehr lesen  
Die Anlageerträge von Swiss Life stiegen um 2,2 Prozent.
Gute Resultate  Zürich - Nach Axa Winterthur und Helvetia Schweiz hat mit Swiss Life am Montag ein weiterer grosser Anbieter seine Resultate für 2015 in der beruflichen Vorsorge vorgelegt. ... mehr lesen  
Titel Forum Teaser
  • keinschaf aus Wladiwostok 2826
    grüezi Wie lasterhaft Mitleid mitunter sein kann, beweisen Sie doch gerade ... Mo, 26.12.16 20:05
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Vom Tode träumt ein negrophiles Schäfchen doch ständig. Wenn tausende Frauen in England ... Mi, 28.09.16 11:58
  • HentaiKamen aus Volketswil 1
    Kommt wieder Aber leider eine RIESEN Verlust für Leser wie mich die nicht mit dem ... Sa, 13.08.16 01:13
  • keinschaf aus Wladiwostok 2826
    sogar nach dem Tode hat die Kassandra noch die grösste Schnauze... jaja, diese ... Fr, 12.08.16 16:30
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Wow, wie hat sich die gute Kubra gemausert! Ich danke auch Ihnen ganz persönlich für die vielen harten und ... Mi, 20.07.16 20:25
  • Pacino aus Brittnau 731
    Übrigens, wusstet ihr schon . . . . . . dass die Foren von AZ (Wanner), 20min. und Schweizer Fernsehen ... Mi, 29.06.16 15:20
  • PMPMPM aus Wilen SZ 235
    Und jetzt? Ist noch online...? Liebes news-Team, schade ist die Situation so, dass etwas aufhören ... Di, 28.06.16 22:43
  • kubra aus Berlin 3232
    Danke für die gelebte Pressefreiheit. Damit mein ich durchaus auch den ... Di, 28.06.16 16:09
.
Green Investment news.ch geht in Klausur Nach über 16 Jahren hat sich news.ch entschlossen, den Titel in ... 21
Energie sparen, Elektroauto
Startup News So spart man mit dem Elektroauto Die Anschaffung eines Elektroautos mag sich für manche immer noch ein wenig futuristisch anhören, sind sie ja tatsächlich in der Form, wie wir sie heute kennen, erst ...
Jedes dritte KMU in Deutschland hat 2011-2013 Energie eingespart.
KMU-Magazin Research Energiewende ist im Mittelstand angekommen Die kleinen und mittleren Unternehmen sind auf ...
 
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
Heute Do Fr
Zürich 17°C 30°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig gewitterhaft gewitterhaft
Basel 18°C 30°C vereinzelte Gewitterleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig gewitterhaft gewitterhaft
St. Gallen 17°C 28°C Wolkenfelder, kaum Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig gewitterhaft gewitterhaft
Bern 16°C 29°C vereinzelte Gewitterleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig gewitterhaft gewitterhaft
Luzern 18°C 29°C vereinzelte Gewitterleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig gewitterhaft gewitterhaft
Genf 18°C 29°C vereinzelte Gewitterleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig gewitterhaft gewitterhaft
Lugano 18°C 30°C Wolkenfelder, kaum Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig gewitterhaft
mehr Wetter von über 8 Millionen Orten