Swiss Re baut weltweit über 1200 Stellen ab
publiziert: Donnerstag, 2. Apr 2009 / 07:27 Uhr / aktualisiert: Donnerstag, 2. Apr 2009 / 11:31 Uhr

Zürich - Swiss Re tritt nach Milliardenverlusten auf die Kostenbremse: Der Rückversicherer baut weltweit rund 10 Prozent der 11'560 Stellen ab. Kündigungen sind nicht ausgeschlossen. Zudem wird Agostino Galvagni neuer operativer Chef von Swiss Re.

Der Rückversicherer Swiss Re baut weltweit rund 10 Prozent der 11'560 Stellen ab.
Der Rückversicherer Swiss Re baut weltweit rund 10 Prozent der 11'560 Stellen ab.
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Wie stark die Schweiz vom Abbau betroffen ist, will Swiss Re noch nicht sagen. Zuerst würden die Betroffenen informiert, sagte eine Swiss-Re-Sprecherin auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA. Details zu einzelnen Standorten würden daher noch nicht genannt. In der Schweiz wird parallel zur Information der Betroffenen ein Konsultationsverfahren mit den Sozialpartnern gestartet.

Der Abbau der gegen 1200 Stellen soll in den kommenden zwölf Monaten über die natürliche Fluktuation, interne Wechsel, Frühpensionierungen aber auch Entlassungen abgewickelt werden.

Die Massnahme sei in die «Kernprioritäten von Swiss Re» integriert, sagte die Sprecherin weiter. Der Rückversicherer richtet seinen Fokus nun auf das profitable Kerngeschäft und will seine Kapitalausstattung stärken.

Zudem will das Unternehmen die Organisationsstruktur vereinfachen und dadurch die betriebliche Effizienz steigern. Dabei wird unter anderem das globale Geschäftsstellennetz gestrafft. Von diesen Massnahmen erhofft sich Swiss Re Einsparungen von 400 Mio. Fr. bis 2010.

Galvagni neuer COO

Zum neuen operativen Chef (COO) wurde Agostino Galvagni ernannt. Der 49-jährige Italiener übernimmt das Amt von Stefan Lippe, der Mitte Februar zum Konzernchef aufgestiegen war.

Galvagni tritt seine neue Aufgabe als Nummer zwei des Unternehmens am 1. Mai an. Er ist Leiter der Division Globals & Large Risks der Client Markets Function und gehört zu der erweiterten Geschäftsleitung.

Der Angestelltenverband KV Schweiz fordert Alternativen zum vorgeschlagenen Abbau, den er als «fantasielose» Massnahme bezeichnet. So sollen etwa Pensen reduziert und neue Arbeitszeitmodelle eingeführt werden.

Mit den geplanten Stellenstreichungen müsse einmal mehr das Personal für Führungsfehler büssen, heisst es in einer Mitteilung. Dass die Swiss Re für die Betroffenen soweit möglich interne und auch externe Lösungen suchen wolle, sei erfreulich, genüge aber nicht.

(smw/sda)

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