Swiss Re mit 1,3 Mrd. Gewinn in nur drei Monaten
publiziert: Dienstag, 8. Mai 2007 / 08:14 Uhr / aktualisiert: Dienstag, 8. Mai 2007 / 13:28 Uhr

Zürich - Swiss Re ist gut ins neue Geschäftsjahr gestartet. Der nun grösste Rückversicherungskonzern der Welt hat dank der Übernahme des GE-Rückversicherungsgeschäfts im ersten Quartal 2007 den Reingewinn um die Hälfte auf 1,3 Mrd. Franken gesteigert.

Der Reingewinn liegt über den Erwartungen der Analysten. Bild: Hauptsitz der SWISS RE in Zürich.
Der Reingewinn liegt über den Erwartungen der Analysten. Bild: Hauptsitz der SWISS RE in Zürich.
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Alle Geschäftsfelder hätten zum guten Abschneiden beigetragen, teilte Swiss Re mit. Das Unternehmen konnte aber nicht zuletzt von einem guten Finanzergebnis profitieren, in dem sich der profitable Verkauf des Londoner Bürogebäudes, der sogenannten «Gurke», niederschlug.

Die verdienten Prämien stiegen in den ersten drei Monaten um 23 Prozent auf 8,1 Mrd. Franken, wobei der Prämienanstieg ebenfalls zu einem grossen Teil auf die Akquisition der ehemaligen «General Electric Insurance Solutions» zurückzuführen ist.

Chef zufrieden

Finanzchef George Quinn zeigte sich an einer Telefonkonferenz mit den Quartalszahlen zufrieden. Auch die Erwartungen der Analysten wurden mit dem vorgelegten Resultat klar übertroffen. Die Swiss Re veröffentlicht erstmals Quartalszahlen.

Netto realisierte die Swiss Re auf ihren Kapitalanlagen 445 Mio. Franken, wovon 268 Mio. Fr. aus dem Verkauf der Londoner «Gurke» stammten, wie Quinn sagte. Die Swiss Re hatte den markanten Büroturm im Februar für 1,47 Mrd. Fr. verkauft und dabei einen Gesamtgewinn von rund 500 Mio. Fr. gemacht.

Insgesamt erhöhte sich das Ergebnis auf den Kapitalanlagen dank wirksamer Absicherung des Aktienportfolios um 44 Prozent auf 2,3 Mrd. Franken, wie Swiss Re schreibt. Die Anlagerendite stieg um 0,5 Prozentpunkte auf 5,9 Prozent.

Im Sach- und Haftplichtgeschäft hinterliess der Wintersturm Kyrill nur geringe Spuren: Das operative Ergebnis in der Sparte konnte um 4 Prozent zulegen. Das Verhältnis von Schadenaufwand und Kosten zu den Einnahmen, die Combined Ratio, verschlechterte sich etwas von 91,0 auf 94,8 Prozent.

(fest/sda)

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    sogar nach dem Tode hat die Kassandra noch die grösste Schnauze... jaja, diese ... Fr, 12.08.16 16:30
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