Swissfirst-Fall: Bei Helsana alles in Butter
publiziert: Mittwoch, 16. Aug 2006 / 12:49 Uhr / aktualisiert: Mittwoch, 16. Aug 2006 / 13:14 Uhr

Zürich - Bei den Verkäufen von Swissfirst-Aktien hat auch die Helsana bisher keine Hinweise auf Unregelmässigkeiten gefunden.

Swissfirst sei in geringem Umfang für Helsana als Broker tätig gewesen.
Swissfirst sei in geringem Umfang für Helsana als Broker tätig gewesen.
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Dies ergab eine Überprüfung der Anlageentscheide durch die internen Kontrollorgane der grössten Schweizer Krankenkasse. Die Helsana-Mitarbeitenden, welche mit Anlageentscheiden über Swissfirst-Aktien befasst waren, hätten korrekt und im Interesse des Unternehmes Helsana gehandelt, teilte die Helsana mit. Die Überprüfung wurde nach den ersten Medienberichten zur Swissfirst- Affäre veranlasst.

Die Helsana hat nun eine externe Revisionsstelle beauftragt, den internen Befund zu prüfen. Alle bei Helsana vorhandenen Unterlagen dazu seien der Revisionsstelle deshalb zur Verfügung gestellt worden.

Gemäss interner Kontrolle sei weder Versicherten noch Mitarbeitenden durch die Anlageentscheide im Fall Swissfirst eine voraussehbare Einbusse auf der Performance entstanden, hiess es weiter. Von nachträglichen Spekulationen, ob durch andere Anlageentscheide ein noch besseres Resultat hätte erzielt werden können, werde Abstand genommen.

Guter Deal für Helsana

Mit der Anlageposition Swissfirst-Aktien habe Helsana im Jahr 2005 eine Performance von 64 Prozent und damit ein deutlich positives Resultat erzielt. Das Engagement in Swissfirst-Aktien entsprach 0,8 Promille des Gesamtvermögens. Im Vermögen der Personalvorsorgestiftung von Helsana befanden sich 2005 keine Swissfirst-Aktien.

Für das gesamte von den Helsana-Anlagespezialisten betreute Wertschriften-Portefeuille resultierte 2005 eine Performance von 10,8 Prozent. Helsana lag damit um 1,6 Prozentpunkte über der Benchmark.

Swissfirst sei in geringem Umfang für Helsana als Broker tätig gewesen, hiess es weiter. Über die Fortsetzung der Geschäftsbeziehung werde Helsana befinden, sobald der Bericht der zuständigen Finanzmarkt-Aufsichtsbehörden über die Fusion Swissfirst/ Bank Bellevue vorliege.

(fest/sda)

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