Vorschläge zur 11. AHV-Revision
publiziert: Dienstag, 24. Mai 2005 / 18:00 Uhr

Bern - Bundesrat Pascal Couchepin hat mit Wirtschaftsverbänden und Gewerkschaften über die neue Vorlage zur AHV-Revision diskutiert. Keine Gnade fanden seine Vorschläge bei den Gewerkschaften.

Pascal Couchepin bekam Unterstützung von den Wirtschaftsverbänden.
Pascal Couchepin bekam Unterstützung von den Wirtschaftsverbänden.
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Der Schweizerische Gewerkschaftsbund SGB, Travail.Suisse und KV Schweiz würden jede AHV-Revision ablehnen, die nicht mit einer Flexibilisierung des Rentenalters verbunden sei, sagte die geschäftsführende SGB-Sekretärin Colette Nova auf Anfrage. Auch das System der Überbrückungsrente sei auf wenig Begeisterung gestossen.

Mehr Unterstützung bekam der Sozialminister von den Wirtschaftsverbänden. Sie unterstützen die Stossrichtung der Revision, wie Pierre Triponez, Direktor des Schweizerischen Gewerbeverbands, sagte. Ebenfalls an den Gesprächen vertreten waren der Wirtschaftdachverband Economiesuisse und der Schweizerische Arbeitgeberverband.

Revisionstempo zu forsch

Am Montag hatten sich bereits die Kantons- und Parteivertreter zu den Vorschlägen äussern können. Auch hier waren die Reaktionen geteilt ausgefallen. SP, CVP und Grüne nahmen an der Konferenz gar nicht erst teil. Für sie war das Revisionstempo für einen Neuanlauf zur 11. AHV-Revision zu forsch.

Zur Diskussion steht eine erste Teilrevision, der 2008/09 eine zweite umfassendere Revision folgen soll. Mit der Erhöhung des Frauenrentenalters auf 65 Jahre, der Aufhebung der Witwenrente für Kinderlose und einem verlangsamten Rentenanpassungsrhythmus nimmt sie Elemente der letztes Jahr gescheiterten Vorlage wieder auf.

Hinzu kommt als neues Element die Einführung einer Überbrückungsrente als Ergänzungsleistung für Personen in bescheidenen Verhältnissen, die nicht bis zum ordentlichen Rentenalter arbeiten können.

(rr/sda)

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