Vorschlag zur Berechnung von Spital-Pauschalen
publiziert: Montag, 3. Dez 2007 / 15:42 Uhr

Bern - Der Spitalverband H+ präsentiert einen Vorschlag, wie Investitionen und Anlagen in Fallpauschalen für Spitalbehandlungen berücksichtigt werden können. Werden nämlich Fallpauschalen eingeführt, braucht es ein landesweites Berechnungsmodell.

Die Modelle variieren von Kanton zu Kanton.
Die Modelle variieren von Kanton zu Kanton.
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Weil diese Modelle bisher in jedem Kanton anders aussahen, habe H+ ein Handbuch mit Empfehlungen ausgearbeitet, heisst es in einer Mitteilung. Die Empfehlungen orientierten sich an den praktischen Gegebenheiten der Spitäler, was eine gute Umsetzung garantiere.

«Die Empfehlungen zeigen, wie Gebäude, Grundstücke und Geräte bewertet und wie Abschreibungen vorgenommen werden», sagte Bernhard Wegmüller, Direktor von H+, auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA. Beispielsweise soll ein Gebäude mit dem Brandversicherungswert der kantonalen Gebäudeversicherungen bewertet werden.

Eine Fachgruppe habe die verschiedenen kantonalen Regelungen auf einen gemeinsamen Nenner gebracht. Das Werk mit dem Titel «Schweizerische Grundsätze zur Anlagebuchhaltung im Spital: eine Empfehlung» nehme zudem die Richtlinien der Verordnung des Bundesamtes für Gesundheit (BAG) zum Thema der Investitionen auf.

Einheitliche Berechung notwendig

Diese Verordnung wird gleichzeitig mit dem geänderten Krankenversicherungsgesetz (KVG) zur Spitalfinanzierung Anfang 2009 in Kraft treten.

Vor allem die Gleichbehandlung von öffentlichen und privaten Spitälern, die mit der neuen Spitalfinanzierung Tatsache werde, mache eine einheitliche Berechnung von Investitionen in den Fallpauschalen notwendig, schreibt der Verband weiter. Das vorgeschlagene Modell sei breit abgestützt.

(ht/sda)

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