ZFS wartet auf China-Lizenz
publiziert: Freitag, 19. Mai 2006 / 11:29 Uhr

St. Gallen - Der Versicherungskonzern Zurich Financial Services (ZFS) drängt auf den chinesischen Markt.

James Schiro erwartet die Lizenz aus China.
James Schiro erwartet die Lizenz aus China.
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Der asiatische Raum verspricht Versicherungsgesellschaften zwar viel Potenzial, gleichwohl bestehen aber beträchtliche Risiken.

Dazu gehört insbesondere die teils noch mangelhafte Vertragssicherheit, wie ZFS-Konzernchef James Schiro am 36. Management-Symposium an der Universität St. Gallen sagte. Auch mit der Stabilität des Finanzsektors stehe es in Asien noch nicht überall zum Besten.

Im Weiteren seien politische und gesellschaftliche Herausforderungen zu meistern. «Grosse Teile Asiens müssen den Übergang zu einem sozialen und nachhaltigen Wirtschaftswachstum erst noch schaffen», sagte Schiro.

«Geist ist aus der Flasche»

Er zeigte sich aber optimistisch, dass dieser Wandel gelingen werde - wenngleich die Öffnung ihre Zeit brauche und Rückschläge nicht auszuschliessen seien. Dennoch: «Der Geist ist aus der Flasche», sagte Schiro.

Die Macht der Wirtschaft - auch verglichen mit jener des Militärs - dürfe nicht unterschätzt werden, sagte Schiro.

Es sei bezeichnend, dass Chinas Präsident Hu Jintao bei seinem ersten Besuch in den USA im April zuerst mit Vertretern von Microsoft und Starbucks zusammengekommen sei und erst danach Präsident Bush die Hand geschüttelt habe.

Vitaler Beitrag zur Entwicklung

Die Schwellenländer müssten für Investitionen ausländischer Versicherer geöffnet werden, forderte Schiro.

Denn diese Gesellschaften könnten einen vitalen Beitrag zur Entwicklung der Versicherungsmärkte leisten.

ZFS selber geht davon aus, in Kürze eine Lizenz in China zu erhalten, um in Peking operativ zu werden. «Es kann jeden Moment soweit sein», sagte Schiro am Rande des Symposiums gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters.

(rr/sda)

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