Arbeitnehmer unterstützen die IV-Zusatzfinanzierung
publiziert: Dienstag, 25. Aug 2009 / 14:41 Uhr / aktualisiert: Dienstag, 25. Aug 2009 / 15:04 Uhr

Bern - «Weil Arbeit krank und invalid machen kann», unterstützen die Arbeitnehmer-Organisationen die Zusatzfinanzierung für die IV. Der Schweizerische Gewerkschaftsbund und Travail Suisse plädieren für ein Ja am 27. September.

Die IV lasse sich nicht durch einen weiteren Leistungsabbau sanieren, so die Gewerkschaften.
Die IV lasse sich nicht durch einen weiteren Leistungsabbau sanieren, so die Gewerkschaften.
Die IV-Zusatzfinanzierung komme sehr spät und sei ein mühsam errungenes Kompromisswerk, hiess es an einer Medienkonferenz in Bern. Der befristete Mehrwertsteuer-Zuschlag von 0,4 Prozent sei ein sehr massvoller Preis «für die Erhaltung einer Invalidenversicherung, die diesen Namen verdient».

Die Annahme der Vorlage sei auch für die AHV ein entscheidender Schritt. Dank dem damit verbundenen Gesetz, das einen separaten IV-Fonds schaffe und die Verzinsung der IV-Schuld bei der AHV dem Bund übertrage, könne der Bund die finanzielle Verantwortung nicht länger an die AHV abschieben.

Die IV lasse sich nicht durch einen weiteren Leistungsabbau sanieren, halten die Gewerkschaften fest. Es gebe kaum mehr Spielraum, wenn die IV ihren Auftrag überhaupt noch erfüllen wolle. Am 27. September müsse umgesetzt werden, was in der Präambel der Verfassung stehe: «dass die Stärke des Volkes sich misst am Wohl der Schwachen».

(fest/sda)

Ja, da meine ich, sind wir uns ja weitgehend einig!
Das scheue Reh wird aber erst dann wirklich scheuen, wenn es keine so geniessbaren ... Lebensbedingungen mehr findet, wie heute ...! Und diese Lebensbedingungen sind immer noch einmalig, meine ich.

Ich denke, es hat noch freie Kapazität, wo man, eben, problemlos Platz hätte zum Erhöhen von Steuern, die explizit gewissen Kostenfaktoren zugute kommen sollten, die heute Problemposten sind und dauerhaft ins Lot gebracht werden müssten.

Da würde es mir logisch erscheinen, wenn die benötigten Finanzen AUCH dort hergeholt werden müssten, wo es, wie schon gesagt, gar nicht weh tut, sondern einfach da ist!
Nämlich bei denen, wie Sie auch sagen, ab etwa Fr. 115'000.-- Einkommen, diese doch höher belasten!

Natürlich der ganz grosse Mocken sind die hohen Preise, die immer noch bei uns als Negativposten stehen - aber auch höhere Einnahmen und dadurch höhere Löhne bedingen müssten. Das mit den höheren Löhnen scheint sich aber nur auf den Chefetagen abzuspielen ... Eine Kurzsichtigkeit sondergleichen, eigentlich!

Was die Nein-Sager dazu vergessen ist, dass, wenn wir ALV-, AHV- und andere Leistungen zu niedrig bemessen, die nichtgedeckte Differenz der Einzelne selbst bezahlen muss, wenn er es kann - viele können es eben nicht, und müssen dann diese Mehrkosten WIEDER bei einer sozialen Institution anmelden - meistens ja beim Staat wiederum - und diese Mehrkosten müssen dann dennoch wieder durch die Allgemeinheit, den Staat, berappt werden.

Dazu kommen ganz allgemein die Folge-Kosten, die entstehen, wenn Leute ihre Arbeitsstelle verlieren, durch Folge-Erkrankungen oder auch ganz allgemein zu hohe Krankenkassen-Prämienkosten und Selbstbehalte, die viele Budgets überstapazieren und dadurch die Menschen wiederum auch psychisch an ihre Grenzen kommen und ärztliche Hilfe haben müssen oder es zumindest meinen ... usw. - usf. Hausgemacht, in welche Richtung man auch denkt !

Vieles ist einfach hausgemacht dank der "Gier" derer, die "es" haben und nicht merken, dass es noch solche gibt, die wohl arbeiten, es aber nicht bekommen, was sie eigentlich zugute hätten - nur wird deren Arbeit als minderwertig bewertet, dabei könnten wir gar nicht auf diese Arbeitenden verzichten .... Auch hier wieder ein hausgemachter Teufelskreis ...!

So! Jetzt gehe ich mal schauen oder hören, ob die beiden Männer aus Tropolis schon da sind - wäre ja schon schön für diese und ihre Familien und Angehörigen!
Bessere Mittel
Ich habe im Forum schon mehrmals meine Meinung diesbezüglich geschrieben. Die Vermögenssteuer ist extrem niedrig, die gehört ein bisschen angehoben. Einkommen ab ca. 115'000 zahlen auf den übersteigenden Betrag keine ALV, das kann in IV-Soli-Beitrag geändert werden. Die Pauschalbesteuerung von reichen Ausländern sollte ein paar Prozente Flattax zusätzlich für den Bund beinhalten.

Nur müssen diese Steuern wohl überlegt und nicht zu hoch sein. Kapital ist ein scheues Reh das abhauen kann.

Die Löhne in der Schweiz sind nicht zu niedrig. Die direkten und indirekten Kosten sind zu hoch. Von Nahrungsmittel, Dienstleistungen über Medikamenten bis zu den Mieten ist alles überteuert. Der Wettbewerb spielt grösstenteils überhaupt nicht und wir haben immer noch gesetzlich geschützte Kartelle.

Bei der IV sind wir uns einig, nur die Finanzierung sehe ich anderst. Wir können Familien mit Kindern nicht immer mehr Abgaben aufbürden. Mit der MWST und anderen Zusatzabgaben trifft man hauptsächlich die Familien.

Natürlich können wir dem Bund bei der MWST immer abnicken und so alle Probleme vordergründig lösen. "Befristet"! Glauben Sie das? Wie lange? Bis wir 15 oder 20 % MWST haben und EU angepasst sind? Das ist nur Salamitaktik der Politiker.

MWST, Treibstoff, Alkohol, Zigaretten. Mehr fällt denen nicht ein.

Dann ist die Schweiz auf dem gleichen Stand wie Deutschland und hat ein Heer von "Hartz 4"-Empfänger die nicht einmal genug haben um sich einen Monat ernähren zu können. In einigen Ländern gibt es bereits nichts asozialeres als Sozialpolitik.
Dann sagen Sie uns hier doch, welche ...
... "bessere Mittel" es Ihrer Ansicht nach gäbe, um die IV dauerhaft zu finanzieren und damit den Invaliden gerecht zu werden!

Ich selbst weiss, dass die Kleinverdiener - das sind diejenigen, die kaum etwas sparen können - zu hohe Steuerbelastungen kennen und die Gut- oder Grossverdiener durchaus höhere Abgaben leisten könnten, bis 10% mehr, ohne auf irgend etwas verzichten zu müssen - ausser vielleicht auf ein Dritthaus ...

Also, das heisst doch, dass die Einkommen ab ca netto, das steuerbare Einkommen, 100'000.-- mehr bezahlen könnten .... sozialverträglich ansteigend!

Auch die Mehrwertsteuer kann noch erhöht werden. Da wird einfach geblockt ... Was die Arbeitgeber nicht gerne hören, was aber heute klar sein sollte, ist, dass die unteren und mittleren Einkommen angehoben werden MÜSSEN, damit auch der Staat, eben z.B. auch für die IV und AHV mehr erhält und so diese und die anderen Sozialwerke endlich finanziell besser dotiert werden!

Es nützt nichts zu sagen, man täte viel und wenn dann die praktischen Erfahrungen da sind und zeigen, dass zuwenig getan wurde, die Augen zu verschliessen!
Lieber Thomy
Ich bin für eine Sanierung der IV und ich bin dafür dass Invalide die volle und beste Unterstützung erhalten.

Ich bin aber dagegen wie es finanziert werden soll. Da gibt es bessere Mittel die nicht noch mehr Familien verarmen lassen. Dies passiert aber, wenn Abgaben für Normalverdiener ständig erhöht werden.
Diejenigen, die invalid SIND, die wissen ...
... WAS sie stimmen werden und warum ... JA !

Argument, weil sie dann diejenigen Leistungen erhalten, die sie heute nicht genügend erhalten!

Kleine Nachhilfe für Nein-Stimmer:
Wenn SIE invalid werden sollten - passiert schnell. Es braucht nur einen unglücklichen Sturz und schon gehen Sie nicht mehr ohne Stock, oder sogar im Rollstuhl, wenn's ganz unglücklich ging z.B. - was glauben Sie, was für eine Arbeit Sie noch machen könnten - wenn z.B. dauernde Schmerzen Ihnen das Arbeiten kaum mehr möglich macht?

Wohin wenden Sie sich dann? Sie brauchen ja Unterstützung, um trotzdem weiter leben zu können - UND allenfalls eine andere, behindertengerechte Arbeit zu finden!

WER wohl, Ihr Nein-Sager wird Sie als Invalide/r gerecht unterstützen und begleiten? Sie SELBST, Ihre Familie, Ihr Bekanntenkreis, Ihre Freunde ...??? Begreifen Sie nur ein wenig, was invalid bedeutet und angepasste Hilfe annehmen zu müssen, was Geld kostet, sehr viel Geld - ansonsten gibt es heute KEINE HILFE!

Ist das wirklich Ihre ablehnende Haltung auf Hilfe Invaliden gegenüber?
Nein dazu
Ich werde auch mit Nein stimmen. Der einfache Grund ist dass der Bund genügend Geld hat und die IV auch so sanieren kann. Die MWST-Erhöhung trifft die Falschen, vorallem Familien auf Alles was sie kaufen. Dass der Staat einen "Mehrwert" geltend macht ist an und für sich schon eine Frechheit. Welchen Mehrwert bitte schön?

Die IV kann man zum Beispiel mit einer leichten Erhöhung der Vermögenssteuer besser finanzieren und trifft die Richtigen.

Was mich zudem ankotzt ist dass das Volk wieder bewusst belogen wird. "Befristet", so ein Blödsinn. Als hätte der Staat schon jemals wieder eine Steuer zurückgegeben.

Als damals das Volk in einer ersten Abstimmung nein zur MWST sagte, wurde die direkte Bundessteuer eingeführt, mit dem Effekt dass wir jetzt beide Steuern haben.

Nehmen Sie mal den Taschenrechner und berechnen Sie alle direkten und indirekten Steuern des Schweizer Arbeitsnehmer und die Sozialkosten. Dann sage nochmals einer die Schweiz wäre ein Steuerparadies. Sicher nicht für Schweizer!
definitiv NEIN!!
.....und dann wir die IV weiterhin missbraucht...wie bis anhin!! gute beispiele habe ich zu genüge gesehen!! ich denke nicht daran zu etwas JA zu sagen was ohne kontrolle missbraucht wird wie die IV!
Somit: ein definitives NEIN bei der nächsten abstimmung!
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